Wir halten die Uhr an!

Tarifverhandlungen vorübergehend ausgesetzt

Angesichts der Entwicklungen rund um die Verbreitung des Coronavirus/COVID-19 findet die für den 23. März 2020 in Potsdam geplante zweite Verhandlungsrunde im Sozialund Erziehungsdienst nicht statt.

Diese Entscheidung haben wir in Abstimmung mit der VKA getroffen. Das bedeutet, dass die Verhandlungen vor- übergehend ausgesetzt sind.

In Anbetracht der Bedeutung dieser Tarifverhandlungen ist uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen und wir haben uns dazu intensiv beraten! Das Coronavirus, dessen Auswirkung mit Geschwindigkeit zunimmt, bringt schon jetzt immer mehr Einschränkungen für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben mit sich.

Wir sind daher gemeinsam der Auffassung, dass das jetzt die richtige und notwendige Entscheidung ist. In vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes greifen bereits „Notfallpläne“ und damit verbunden Maßnahmen wie Absagen von „größeren Zusammenkünften“, Sitzungen, Dienstreisen, Personal- und Betriebsversammlungen usw. Viele von Euch, liebe Kolleginnen und Kollegen, sind selbst in Krisenstäben. Die aktuelle Situation löst schon jetzt vielfach eine erhöhte Arbeit und psychische Belastungen aus. Einschränkungen des Alltags sind deutlich spürbar.

Das nicht nur, weil die Behörden vor größeren Menschenansammlungen gewarnt und Pandemiepläne aktualisiert wurden.

Es wäre daher nicht zu verantworten, Euch, unsere Kolleginnen und Kollegen, Familien und Freunde einer Gefahr durch den Virus auszusetzen.

Gesundheit und Gesundheitsschutz geht uns vor.

Wir werden die Entwicklungen rund um das Virus weiterverfolgen, bewerten und unser Handeln der dynamischen und ernst zu nehmenden Lage fortlaufend anpassen.

Sobald die Situation es zulässt, werden wir Euch einen neuen Termin zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst mitteilen. Lasst uns diese schwierigen Zeiten

solidarisch meistern. Bleibt gesund!

(C) 2015 ver.di Bezirk Stuttgartzuletzt aktualisiert: 28.05.2020