Die Tarifregelungen für den Sozial- und Erziehungsdienst gelten auch für unter den TVöD fallende pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte, die in altersgemischten Gruppen, Horten und Horten an der Schule arbeiten.

An Horten und Horten an der Schule müssen – wie in KiTas – Fachkräfte eingesetzt werden, die eine zwei- bis vierjährige Ausbildung absolviert haben. Anforderungen an Ausbildung der Fachkräfte und pädagogische Konzeptionen der Träger sind ähnlich wie in Kindertagesstätten.

Anders ist die Situation in Kernzeitbetreuungen und der verlässlichen Grundschule. Sie betreuen Schulkinder vor und nach dem Unterricht sowie in der Mittagspause, bieten Hausaufgabenbetreuung und pädagogisch wertvolle Arbeitsgemeinschaften an. Die Betreuungskräfte müssen keine spezifische Ausbildung vorweisen, was für sie vor allem in Sachen Bezahlung nachteilig ist. Ver.di setzt sich ein für eine fachliche Aufwertung dieser wichtigen Bildungs- und Betreuungsangebote, was einhergehen muss mit einer Qualifizierung der hier schon beschäftigten Kolleginnen und Kollegen. Es gilt: Die Ganztagesbildung muss zu einer gemeinsamen Schul- und Sozialpädagogik weiterentwickelt werden und verbindliche Bildungsstandards setzen.

Ver.di hat die Tarifregelungen für den Sozial- und Erziehungsdienst gekündigt.

Sozial- und Erziehungsberufe: Richtig gut. Aufwerten jetzt!

Hier befindet Ihr Euch auf dem regionalen Blog des ver.di-Bezirks Stuttgart. Bundesweite Informationen findet Ihr auf der Seite http://www.soziale-berufe-aufwerten.de.

(C) 2015 ver.di Bezirk Stuttgartzuletzt aktualisiert: 07.03.2018