+ + + Sozial- und Erziehungsdienst: Arbeitgeber provozieren weitere Eskalation! + + +

Die ver.di-Mitglieder entscheiden jetzt in einer

! URABSTIMMUNG !

über einen unbefristeten Erzwingungsstreik!

Wer wie die kommunalen Arbeitgeber selbst nach fünf intensiven Verhandlungsrunden kein Angebot unterbreitet, wer sich von der Entschlossenheit der rund 100.000 streikenden Kolleginnen und Kollegen innerhalb der letzten Wochen unbeeindruckt zeigt, wer weiterhin behauptet, es bestehe kein Grund für eine generelle Aufwertung der Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst, der will die gute Arbeit der Beschäftigten nicht gerecht honorieren sondern bestätigt alle Zweifel an seinem Einigungswillen und provoziert damit unser letztes Mittel zur Durchsetzung. unserer Forderungen:

Den unbefristeten Streik!

Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern über eine Aufwertung der Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst sind gescheitert – dies hat die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst festgestellt. Jetzt entscheiden die ver.di-Mitglieder in einer Urabstimmung über ihre Bereitschaft, für die Durchsetzung ihrer Forderungen die Arbeit bis auf weiteres niederzulegen!

Die kommunalen Arbeitgeber sind weiterhin aufgefordert, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot zu unterbreiten. Unsere Forderungen:

  • Statusverbessernde Einkommenserhöhungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst durch Neuregelung der Eingruppierungsvorschriften und der Tätigkeitsmerkmale innerhalb der S-Tabelle im Umfang von durchschnittlich 10 Prozent.

  • Zusätzliche Verbesserungen für die Behindertenhilfe.

  • Zwingende Anerkennung aller Vorbeschäftigungszeiten bei der Stufenzuordnung.

  • Belegbare Plätze, Gruppenanzahl und Beschäftigtenzahl als alternative Heraushebungskriterien für die Kita-Leitungen.

  • Verbesserung der Eingruppierung bei nicht erfüllter Formalqualifikation (z.B. bei Einsatz von Sozialassistentinnen als Erzieherinnen)

Wir rufen alle ver.di-Mitglieder im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes dazu auf, sich an der Urabstimmung zu beteiligen!

28.4. – 4.5.2015

Durchführung der Urabstimmung mit mobilen Abstimmungen vor Ort in den Einrichtungen in den folgenden Städten und Gemeinden: Waiblingen, Möglingen, Schwieberdingen, Kornwestheim (Personalversammlung), Vaihingen an der Enz, Zweckverband Pattonville, Sachsenheim, Benningen, Löchgau, Freiberg am Neckar, Ditzingen, Bietigheim- Bissingen (Personalversammlung), Ludwigsburg, Tamm, Markgröningen, Backnang, Rem- seck, Urbach, Rudersberg, Auenwald (Personalversammlung), Murr, Remshalden, Schwaikheim, Leutenbach und in den Landratsämtern Rems-Murr und Ludwigsburg

In den Städten Fellbach, Schorndorf und Winnenden findet die Urabstimmung am Montag Nachmittag statt, bitte beachtet den extra Streikaufruf!

Zusätzlich kann am Montag, den 4.5. auch in der Zeit von 9 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr im Empfang des ver.di Bezirks Stuttgart, Lautenschlagerstr. 20 in 70173 Stuttgart abgestimmt werden.

Ihr könnt uns, solltet ihr nicht aufgesucht worden sein, unter Mitteilung der Mitgliedsnummer an mitteilen, ob ihr bereit seid, für die Durchsetzung der Forderungen zu streiken.

Alle Informationen findet ihr auf dem Urabstimmungszettel rechts in der Seitenspalte!

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(C) 2015 ver.di Bezirk Stuttgartzuletzt aktualisiert: 11.06.2020