Pressemitteilung vom 23. Juli 2015

Zur Diskussion um das Betreuungsgeld und den Ausbau der Kinderbetreuung erklärt Marjana Schott, familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Vier Fraktionen im hessischen Landtag wollen kein Betreuungsgeld. Diese haben die Mehrheit. Damit könnte die Bundesregierung aufgefordert werden, die frei werdenden Mittel für den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagesstätten zu verwenden.

Leider hält sich Schwarzgrün stattdessen bedeckt und fordert lediglich, dass die Mittel in den Bereich Familie und Kinderbetreuung gesteckt werden.

Bundesweit sind es 900.000 Euro, die mit der Abschaffung des Betreuungsgeldes frei werden. Dieses Geld wird nicht ausreichen. Das Land muss eigene Mittel in die Hand nehmen, um die Kommunen zu entlasten, die bisher 71 Prozent der Betreuungskosten selbst tragen.“

Ziel sollte eine für die Eltern kostenfreie Kindertagesbetreuung mit hoher Qualität und guten Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sozial- und Erziehungsdienst sein, so Schott.

DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag

Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert

(C) 2015 ver.di Bezirk Stuttgartzuletzt aktualisiert: 07.03.2018