Mi, 30.09.2015 17:30
im Raum C der Theodor-Heuss-Str. 2, 70174 Stuttgart

am 28. und 29.09.2015 finden die nächsten Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst statt.

Um in jedem Fall eine schnelle Information und Reaktion gewährleisten zu können, laden wir euch zur nächsten Streikleitung / Streikdelegiertenkonferenz ein:

am Mittwoch, den 30.09.15
um 17:30 Uhr
im Raum C der Theodor-Heuss-Str. 2, 70174 Stuttgart

Wir wollen mit euch die Inhalte und den Verlauf der Tarifverhandlungen vom 28.09. und 29.09.15 zeitnah diskutieren. Darüber hinaus soll die am 01.10.15 landesweit stattfindende Streikdelegiertenkonferenz in Leinfelden-Echterdingen vorbereitet werden.

Da heute nicht absehbar ist, wie die Verhandlungen am 28. und 29.09.15 verlaufen wurde vorsorglich auch eine bundesweite Streikdelegiertenkonferenz angesetzt.

Wir werden – je nachdem wie die Verhandlungen am 28.09./29.09.15 verlaufen zum Thema weitere Streikplanung Gruppenbildungen vornehmen um weitere Verbindlichkeiten und Absprachen in Sachen flexible Streikstrategie absprechen zu können.

Es sollten an dieser Veranstaltung die Mitglieder der Streikleitung sowie darüber hinaus aus jeder Einrichtung, Dienststelle, Hort, Schülerhaus ein oder mehrere Vertreter/innen teilnehmen, damit eine realistische Einschätzung und Planung erfolgen kann.

Wichtig ist jetzt, dass alle Einrichtungen, Dienststellen, Horte, Schülerhäuser in die Kommunikation und Beratung mit einbezogen werden.

Damit wir planen können bitte wir um eine kurze Rückantwort. Da wir derzeit gerade unsere mailverteiler überarbeiten, bitten wir um die aktuellsten Mailanschriften, dienstlich wie privat.

  • Bsirske schwachkopf

    Bsirske weis nicht mehr weiter, der ist nicht mehr fähig zu verhandeln.
    Der muss weg der ist nicht der richtige.
    Oder der bekommt Geld zugeschoben!!!

    Kommentar von: Luigi - 30.09.2015, 20:53
  • Schuld trägt nie immer nur einer

    Auf den Frank zu schimpfen finde ich zu einfach. Unterm Strich ist mein Fazit, dass die Ziele zu hoch angesetzt waren, wir uns euphorisch und kritiklos mit diesen Zielen in die Auseinandersetzung gestürzt haben, ohne eine Idee, welche Übergänge es geben könnte. Und am Ende hat sich wieder alles aufs Geld verengt. Der Sprung (10%), der immer wieder in der öffentlichen Diskussion genannt wurde war zu hoch, um ihn Eltern und der Öffentlichkeit dauerhaft zu vermitteln. 10%, das bekommt sonst niemand und es ist für die öffentliche Wahrnehmung erstmal egal, woher wir gehaltsmäßig kommen. 10% sind 10%. Unterstützung für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Anerkennung - kein Problem, da waren viele auf unserer Seite und sind es noch. Aber wenn es, wie zuletzt eigentlich nur noch ums Geld geht haben Eltern und die Öffentlichkeit das Gefühl, dass es am Ende sie sind, die es bezahlen sollen und da ist die Unterstützung wahrnehmbar gesunken, da überlegen sich dann nämlich viele, wieviel sie zuletzt bekommen haben. Wir hatten (und haben) auch keinen Plan B, keine Übergangsstufen, nur das Ganze. Das kreide ich der ver.di-Spitze aber auch uns an. Jetzt stehen wir als stur und maßlos da, obwohl wir eigentlich viel Unterstützung hatten. Eines fand ich in der Kommunikation auch unglücklich: Zu behaupten, dass durch eine bessere Bezahlung oder eine generelle Aufwertung die Qualität der Betreuung besser wird, also auch die Eltern und Kinder was davon haben. Ich arbeite nicht besser, wenn ich mehr verdiene. Und auch nicht schlechter, wenn es weniger wird als erwartet. Aber diesen Vorwurf habe ich oft gehört.

    Kommentar von: Leonie - 01.10.2015, 07:34
  • das ergebnis des schlichterspruchs wurde punktuell erhöht. um insgesamt sage und schreibe 9 mio €. und das bei 240000 beachäftigten. macht eine durchschnittliche stundenlohnerhöhung von 0,0002 €. dafür ham die 3 tage verhandelt und empfehlen nun ihren mitgliedern die annahme. bei den eigentlich wichtigen punkten (laufzeit, übernahme der stufe bei arbeitgeberwechsel) hat sich die vka durchgesetzt. das schlimmste aber ist, dass die das ganze den mitgliedern als erfolg von verdi verkaufen wollen.

    und bsirske sagte letzte woche noch, dass es extrem eskaliert, wenn das angebot der vka nicht deutlich nachgebessert wird.

    witzigerweise wurde dieses ergebnis nun durchgeprügelt, kurz nachdem sich unser oberhäuptling hat wiederwählen lassen. genauso habe ich mir das schon gedacht.

    arme verdi! meine kündigung folgt!

    Kommentar von: Torsten - 01.10.2015, 07:46
  • Kurze Frage. Ist es richtig, dass wenn ich in s8b komme fällt die tarif plus Zulage für Stuttgart weg?

    Kommentar von: nora - 01.10.2015, 11:33
  • lachhaft!!!!!

    Es ist wirklich eine Schande, was einem da als annehmbares und erfolgreiches Ergebnis verkauft wird!!!!!

    Für mich gibt es da auch nur einen Weg!!!

    Kündigung!!!!

    Danke für nichts!!!!

    Kommentar von: Simon - 01.10.2015, 12:23
  • Also auch ich bin nicht über dieses Ergebnis glücklich....aber einfach nur zu motzen ohne die Hintergründe zu kennen finde ich zu einfach.
    Bedankt euch bei euren Kollegen die anstatt zu streiken lieber beim Milaneo auf Shopping-tour waren oder lieber ausgeschlafen haben, oder die sich ach so viele Sorgen über die armen Eltern gemacht haben weil sie keinen Arsch in der Hose haben.
    3000 -5000 zum unterschreiben und 500 am Ende der Kundgebung. Ziemlich lächerlich wenn du am Ende vor dem OB mit lappigen 300 Leuten stehst würde ich sagen. Klar das die Angst haben das wir wegbrechen und nicht mehr durchhalten. Außerdem würden sich unsere Arbeitgeber die Hände sowas von reiben wenn wir jetzt alle austreten was ich noch erniedrigender finde als jetzt schon.Jedem das seine aber ich habe noch genug Gründe weiter meine Rechte als organisiertes Mitglied zu fordern.
    Ach noch was Stuttgart wird übrigens das Angebot ablehnen aber fragt euch mal ob die anderen Bundesländer das auch tun.....während ihr hier nämlich nur Quatscht renne ich von Delegiertenkonferenz zu Delegiertenkonferenz um mich zu informieren......

    Kommentar von: sula - 01.10.2015, 17:17
  • Das Ende vom Lied...

    ...scheint auch hier ein eher Bitteres zu sein.
    Jetzt ist es also raus. Das wohl finale Ergebnis. Wobei ich den Begriff "Deal" passender finde.

    Für mich, der sich hier und auch auf der Straße mit engagiert hat, Zeit, Resümee zu ziehen.

    Ich stimme mit meinen Vorrednern hier auch nur bedingt zu, bzw. nicht zu. Einen schwarzen Peter zu suchen ist immer leicht. Und gerade unser Berufsstand macht es sich hier (reflexive Kompetenzen hin oder her) oft allzu leicht.

    Es geht aber gar nicht primär darum, wer Schuld hat oder nicht. Wer wie oft in die Trillerpfeife geblasen hat. Und wer am Ende schon am Anfang alles wusste. Oder eben nicht.


    Zu Beginn dieser Auseinandersetzung, die ja nicht einfach vom Himmel fiel sondern Monate vor Beginn schon absehbar war und von Verdi angekündigt wurde, dachte ich mir: "Ob das wohl gut geht ? Wer viel schmeißt, hat bald nichts mehr."
    Und wenn ich Herrn Bsirske und den Funktionären so zugehört habe, war ich a) skeptisch und konnte mich doch b) der Begeisterung, dem Drive nicht entziehen.

    Ich fand die Idee gut, nicht nur übers liebe Geld zu reden, sondern über die gesellschaftliche und auch politische Stellung unserer Berufe. Das war (und ist es noch immer) längst überfällig.

    Wir leisten gute Arbeit. Für wenig Geld. Weil der überwiegende Anteil der Jobs Teilzeitstellen sind. Weil in unseren Berufsbildern vieles unter "Selbstverständlichkeit" oder "persönliche Vorliebe" abgeheftet wird, was eigentlich entlohnungswürdig ist. Und auch, weil unser Beruf weiblich dominiert ist und unsere weiblichen Kolleginnen (wie die meisten Frauen) monetär uns Männern immer noch nicht 100% gleichgestellt sind.

    Klar. Diejenigen unter uns, die Erzieherinnen/er sind gehören zu den Top Ten der sog. Lehrberufe. Da hat der VKA schon recht.
    Fakt ist aber auch, dass die Meisten von uns die ersten 4, bzw. 5 Jahre nichts oder kaum was verdienen. Eher schon draufzahlen (Kursgebühren, Material, Weiterbildungen etc. ...)
    Zudem sind wir, die wir im Gruppendienst stehen, in der Kita, Schule usw. ... nicht nur pädagogische Fachkräfte. Wir müssen Generalisten sein. Koch, Ernährungsberater, Tippse, Bastel-Wastel, Hausmeister, Heimwerker, Singer und Freizeitbespaßungsfachkraft. Und zur Not setzt man den Dienstwagen auch mal selbst instand, wenn alle anderen Stricke gerissen sind und der Baum brennt.

    Genau das wird immer gerne "mitgenommen", schlägt sich aber nicht in der Entlohnung nieder. Da geht es uns wie allen Eltern dieser Welt. (da gab es ja gestern auch ein sehr "wegweisendes" Urteil...nicht zum Vorteil des Standorts Deutschland).

    Daher fand ich auch unsere Forderung nach monetärer Aufwertung absolut gerechtfertigt.
    Naiv war aber zu glauben, dass wir über reale 10% mehr im Schnitt reden. Das war vom ersten Augenblick an eine reine Verhandlungsforderung und kein Endziel. Wer das glaubte, mit Verlaub, war sehr vermessen.

    Jetzt ist unsere Branche, im Gegensatz zu Metallern oder Lokführern, eher ungeübt im Arbeitskampf. Viele haben die Rhetorik von Verdi eins zu eins übernommen und die Maximalforderungen als zu erreichendes Endziel definiert. Und es gab nur wenige, die versuchten, dieses Bild zu korrigieren.

    Das liegt sicher auch daran, dass die sozialen Berufe bis heute politisch keine Lobby haben (da trommelt keiner in Berlin im Hinterzimmer für uns) . Das liegt aber auch daran, dass wir uns sehr lange sehr klein gemacht haben.
    Dankbar und zufrieden waren für Mama´s Zehner in die Kaffeekasse oder die Schachtel Pralinen und die selbstgemachte Marmelade zu Weihnachten.
    Nettigkeiten, die oft von Herzen kommen.
    Aufwertung und wirkliche Anerkennung war und ist das sicher nicht.

    WIR haben uns unter Wert verkauft, jahrzehntelang. Auch deshalb fand ich gut, dass wir nun endlich aufstehen und versuchten deutlich zu machen, was wir alles tun, welche Vielfalt an Aufgaben wir alle abdecken und was passiert, wenn wir das mal nicht mehr tun.

    Das Zeter und Mordio von Eltern, Bürgermeistern und Landräten war ja laut genug (und maßlos überzogen).
    Löste bei Vielen von uns aber auch wieder den klassischen Beißreflex aus a la "die armen Kinder sollen nicht leiden" oder "das können wir den Eltern so nicht zumuten".

    Doch. Können wir. Müssen wir sogar. Wer wüsste besser als wir, dass Menschen meistens nur dann agieren, wenn der "Leidensdruck" hoch genug ist.
    So funktioniert Arbeitskampf auch. Erst wenn es anfängt, richtig weh zu tun, bewegt sich was. Wer vorher aufgibt, wird weniger herausziehen.
    Und, @Sula: es stimmt schon auch. Wer statt Flagge zu zeigen lieber Shoppen oder Kaffee trinken geht und Geld ausgibt, dass er noch gar nicht erstritten hat, darf sich nicht wundern, wenn er das dann gar nicht bekommt.

    Das bringt mich zu Verdi. Wenn man sich ansieht, wie hartleibig sich Verdi bei Amazon oder der Post gibt. Oder auch bei den Tarifrunden im "regulären" öffentlichen Dienst. Den muss es schon sehr wundern, wie Herr Bsirske und sein Team diesen Arbeitskampf angegangen ist.
    Markige Worte zu Beginn, ein fulminanter Auftakt. Und dann...dürre Erklärungen, Herumgeeiere und für die Basis kaum nachvollziehbare und hochumstrittene Entscheidungen (Stichtwort Mitgliederbefragung).

    Mir scheint es, als hätte der Bundesvorstand diesen Arbeitskampf falsch eingeschätzt. Man hat das Sitzfleisch von Herrn Böhle und dem VKA wohl massiv unterschätzt. Und man hat sich (leider) mehr als einmal von VKA, Elternschaft und vermeintlichem öffentlich Druck wie ein Tanzbär am Nasenring durch die Manage ziehen lassen.
    Völlig ohne Not einen angelaufenen Arbeitskampf mit breiter Unterstützung der Streikenden brutal abzuwürgen und "auf Eis" zu legen ist an Dreistigkeit den eigenen Leuten gegenüber kaum zu überbieten.
    Wovor hatte Frank Bsirske solche Angst ? Wer hat solchen Druck auf ihn ausgeübt ?
    Oder ist er am Ende tatsächlich der wortgewaltige, doch wankelmütige Opportunist, als der er mir jetzt erscheint ?!

    Mir schien diese Auseinandersetzung nach dem Start plan- und ziellos geführt worden zu sein. So als ob man nach dem ersten klaren "NEIN" der AG nicht mehr gewusst hätte, wie man weiter agieren soll.
    Sorry, aber das kaufe ich der größten Gewerkschaft Europas nicht ab.
    Es hat sicher eine vorab definierte Strategie gegeben. Und die war sicher auch auf die Fälle B und C vorbereitet.

    Sollte dem so sein, steigert das meine Wut über diesen Krampf umso mehr.

    Mangelnde Medienpräsenz während der "Stillstandsperiode" tat ein Übriges, um unser Anliegen kaltzustellen.

    Man muss an der Stelle unseren Funktionären in BaWü. Respekt zollen. Die, die ich gesehen, getroffen, gelesen habe, zeugten mir von Überzeugung, Kampfwillen und Bereitschaft, es auch eskalieren zu lassen. Dafür DANKE !
    Aber wenn die hohen Herren es nicht wollen, versetzen auch Bezirks- und Landessekretäre keine Berge.

    Fazit: Für mich ist Herr Bsirske (nach 2009) erneut wortbrüchig geworden. Er hat sich zu billig abspeisen lassen, er hat den Spagat zwischen politischen Zwängen, Erwartungen seiner Mitglieder und öffentlichem Druck nicht gestanden.
    Genau das erwarte ich aber vom Kopf einer derart großen Gewerkschaft.
    Meine Interessen vertritt er offensichtlich nicht. Er sollte sich gelegentlich fragen, wer ihn eigentlich bezahlt. Die Innen-Kultus- und Sozialminister der Länder sind es sicher nicht.

    Am Ende haben wir aus meiner Sicht alle verloren. Wir als Betroffene, weil wir nun wohl (auch wenn BaWü. standhaft ablehnen wird) mit der "Schlichtung+" leben müssen, die eben NICHT für das Gros der Beschäftigten signifikante Verbesserungen bringt.
    Sondern uns (dank 5 Jahren Laufzeit) eher mal eine Weile aus dem Spiel nimmt.
    Und weil wir eben nicht aufgewertet wurden, sondern eher verschaukelt.

    Verdi, weil sie dank dem unsäglichen Gebaren von Bsirske und Co. viel Vertrauen bei den Beschäftigten verspielt haben (vor allem bei denen, die sich haben überzeugen lassen von den Zielen und deshalb eingetreten sind). Und der VKA wird sich sicher in zukünftigen Runden von der Verbalfassade von Verdi nicht mehr wirklich beeindrucken lassen.

    Zuletzt sollte sich Verdi nicht wundern, wenn in unseren Reihen jetzt die Frage ernstlich lauter wird, ob man zukünftig nicht besser fährt, wenn man eine eigene, spezialisierte Interessenvertretung gründet.

    Und auch die AG haben verloren. Weil dieses "Ergebnis" Unfrieden säen wird zwischen Belegschaften. Zwischen denen, die spürbar profitieren werden. Und denen, bei denen sich die "Zuwächse" dank Abgaben und Teuerung marginalisieren.

    Das alles kann nicht in unserem Interesse sein. Wir sind angetreten, unsere Berufsfelder aufzuwerten. Unsere Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen und so bezahlt zu werden, wie wir es verdient haben.
    All das ist nicht erreicht worden. Die Gründe sind vielfältig und einen "Generalschuldigen" gibt es nicht.

    Wir sollten es besser machen nächstes Mal. Und uns jetzt nicht wieder die nächsten 5-10 Jahre wegducken (lassen).
    Wer, wenn nicht wir und wann, wenn nicht jetzt ? Das gilt nach wie vor.

    Kommentar von: Emanuel - 01.10.2015, 22:24
  • Wir müssen den Arbeitskampf noch lernen

    Emanuel, prima Analyse. Ich habe Freunde in der IG Metall. Die kennen sich seit langem aus mit Streiks und wissen: Man kommt nie mit dem Ergebnis raus mit dem reingegangen ist. Da fehlt uns vielleicht noch die Erfahrung und deshalb ist die Enttäuschung auch groß.

    Kommentar von: Leonie - 02.10.2015, 08:11
  • Ob es zu Ende ist oder nicht wird man sehen, je nach dem wie die Mitgliederbefragung ausgeht, ich würde allen Mitgliedern raten für ein Nein, wir sind nicht damit einverstanden zu stimmen...denn nur so kann man noch was erreichen...in den Medien wird ja schon Kund getan das es das war...und natürlich mit der Argumentation, man muss jetzt einen Knopf an den Arbeitskampf im Sozial-und Erziehungsdienst machen, denn es sind keine Gelder da und die Prioritäten liegen jetzt bei der Flüchtlingskise...gehts noch???...Was hat das eine mit dem anderen zu tun...Die Aufwertung ist ein Witz, wenn man bedenkt was man für einbusen hatte wärend des Streiks...nicht nur das von Verdi für die Mitglieder die Arbeitstage bezahlt wurden, aber die Arbeitgeber die Wochenenden mit abgezogen haben...für die man keinen Ausgleich bekommen hat...einige haben sich in finanzielle Schwierigkeiten gebracht um die Aufwertung des Berufes zu erreichen, das diese jetzt maßlos enttäuscht sind von der führenden Spitze, kann jeder nachvoll ziehen...Mir persönlich geht es nicht um mehr Gehalt, sondern eher um den Punkt der nicht bedacht ist und viel Wichtiger wäre, das unsere Berufsjahre angerechnet werden, und man nicht immer von vorne Anfangen müsste, das gibt es in keiner anderen Berufssparte, das finde ich eine Frechheit...und mal ganz ehrlich was bringen einem im Schnitt Netto 70 Euro mehr...rein garnichts, denn wenn man als Jugendamtsmitarbeiterin ein Geschenk von !00 Euro monatlich für drei Jahre erhält und das nach den drei Jahren in Vierteln wieder gekürzt wird und man jetzt noch 3,3 Prozent bekommt im Durchschnitt, geht man sogar am Ende nicht Aufgwertet aus der Sache raus, sondern hat am Ende sogar weniger...Ich kann alle verstehen die Austreten wollen, denn wenn ich Jahre lang Mitglied bin jeden Monat einzahle alle Schaltjahr mal meine Interessen in Angriff genommen werden, ich nichtmal 100% Ausgleich bekomme, und meine Interessen nicht zu 80% umgesetzt werden, steigt schonmal der Hut...und wenn ich dann austreten möchte muss ich ein Jahr warten, ansonsten muss ich mein Streikgeld für diese jahr zurück zahlen...was ist denn mit dem Geld das ich gezahlt habe in den Jahren als nicht gestreikt worden ist...wenn ich sowieso nicht den vollen Lohnausgleich bekomme...ich nehm mal an die Kassen sind leer und man sieht immer mehr schwinden und somit Arbeitsplätze bei der Gewerkschaft, da würde ich mich mal fragen warum viele einen Hals haben und es demnächst wahrscheinlich einige Mitglieder weniger sein werden...Ich bin kein Mitglied, habe solidarisch mitgestreikt, was ich zu bemängeln habe ist, das man jetzt sehr wenig Informationen bekommen hat, wie wäre es wenn es noch mal Entgeldtabellen gibt mit den neuen 3,3% das man schauen kann was es im Endefekt für eine Großartige Aufwertung für die einzelnen Stufen gegeben hat...Danke an die Ehrenamtlichen die alles Organisiert haben und sich für uns eingesetzt haben, aber die Spitze des Vereins hätte nicht wieder gewählt werden sollen,was auch noch so eine Sache ist, die meisten Mitglieder wissen nicht wer wählt und wie das zu stande kommt, sondern haben nur gehört das gewählt wurde...

    Kommentar von: Maria - 02.10.2015, 15:56
  • Die Zeit ist reif, der Widerstand wird schwach.Und die Angst siegt wieder,immer dieselben Lieder.Wieder und wieder.er diesek

    " Die Großen hören auf zu herrschen,wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!"

    Friedrich Schiller

    ,,Wenn Unrecht zu recht wird,wird Widerstand zu Pflicht!

    B. Brecht

    Kommentar von: - 02.10.2015, 20:19

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